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Der Oriente nimmt ca. 50 % der Fläches des Landes ein, ist von tropischem Regenwald bewachsen und von zahlreichen Flüssen durchzogen, die von der Ostabdachung der Anden dem Amazonas zuströmen. Zunächst ging es mit dem Jeep von Quito (2880 m über NN) über Latacunga und Ambato nach Banos (ca. 1800m über NN), einem kleinen Ort, der sich vor allem durch seine bekannten Thermalbäder auszeichnet. In einem der zahlreichen Hotels (in Banos steigen vor allem die sportlicheren Touristen, die zum Bergsteigen und Trekking nach Ecuador kommen ab) folgte dann die erste Übernachtung. Früh am nächsten Tag ging es dann weiter gen Puyo und von dort nach Macas, einer kleinen Ansiedlung im Tal des Rio Upano, die aus einer jahrhunderte alten Missionsstation hervorgegangen ist. Die ganze Fahrt von amazonas nach Macas war bereits ein kleines Abenteuer, da wir die großen Höhenunterschiede nicht etwa auf normalen Straßen, sondern vielmehr auf äußerst schmalen Serpentinen (würde man hier in Deutschland bestenfalls als Feldwege bezeichnen), auf denen uns zu allem Überfluß hin und wieder auch mal Busse oder andere Fahrzeuge entgegenkamen, zurücklegten. Nach einer weiteren Übernachtung in Macas begann dann die mit Spannung erwartete Tour in den Regenwald. Vera hatte sich hierfür etwas besonderes einfallen lassen, denn wir nutzten nicht etwa eines der Angebote der zahlreichen kommerziellen Agenturen und Führer vor Ort, sondern eine im Rahmen eines Ökotourismus-Projektes angebotene Führung, die von den Indianern des Stammes der Shuar selbst organisiert wurde Unsere Ankunft war Anlaß für eine kleine Dorfversammlung; von allen Seiten stürmten vor allem Kinder heran, die die merkwürdigen Neuankömmlinge mißtrauisch beäugten ... Amazonas --- Seite 1 von 4 --- nächste Seite |
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