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 Cuenca (deutsch="Becken") wurde 1557 von Gil Ramirez Davalos als spanische Stadt gegründet. Allerdings wurde das Becken, in dem Cuenca auf einer Höhe von 2595 m über NN liegt, schon in frühgeschichtlicher Zeit von den Canari besiedelt und unter den Inka zu einem bedeutenden kulturellen und religiösen Zentrum ausgebaut, das allerdings bei kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen den Truppen der Inka-Führer Huascar und Atahualpa Anfang des 16. Jahrhunderts zerstört wurde.

Trotz der Tatsache, daß Cuenca mit ca. 280 000 Einwohnern die drittgrößte Stadt Ecuadors ist, wirkt sie im Vergleich zu Quito sehr ruhig und beschaulich.

Ähnlich wie in Quito, finden sich auch in Cuenca die meisten Sehenswürdigkeiten in der Altstadt. Diese ist im Schachbrettmuster angelegt und wird von engen, kopfsteingepflasterten Gassen durchzogen. Die Häuser in der Altstadt sind recht klein und erinnerten mich mit den zahlreichen Innenhöfen und kleinen Balkons an jene kleineren Orte, die z.B. im Hinterland Mallorcas typisch sind.

Da wir an einem Sonntag in Cuenca ankamen, hatten wir die Gelegenheit, in einem der Randbezirke der Stadt einen Markt der einheimischen Indios (Cholas) zu besuchen. Beim Fotografieren sollte man allerdings vorsichtig sein. Einige der Indios sind recht abergläubisch und sehen Fotoapparate nicht gerne auf sich gerichtet.

Bei schönem Wetter empfiehlt sich übrigens unbedingt eine Besichtigung der Inka-Ruine Ingapirca, die ca. 16 km von Cuenca entfernt, als das am besten erhaltene präkolumbisches Bauwerk Ecuadors gilt. Wir zogen es jedoch nach einer kurzen Besichtigung Cuencas vor, uns in unser Hotel zurückzuziehen, da wir uns früh am nächsten Morgen auf den Heimweg nach Quito machen wollten.

Die Rückfahrt nach Quito erfolgte dann schließlich über Riobamba und Ambato auf der Panamericana, jener berühmten Straße, die fast ganz Lateinamerika durchzieht. //



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auf der Piste
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einheimische Indios nach dem Gottesdienst
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Momentaufnahme