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Die Einwohnerzahl liegt irgendwo knapp unter zwei Millionen - so ganz genau weiß es wohl aber eh niemand. Besonders beeindruckend ist die durch die Lage in einem schmalen Anden-Hochtal bedingte Längs-Ausbreitung über stolze 30 km ! Zu den schönsten Orten zählt in Quito zweifelsohne der historische Stadtkern, der bequem zu Fuß besichtigt werden kann. Unter dem oftmals azurblauen Himmel sind die in weiß gehaltenen Kirchen und Gebäude ein echter optischer Leckerbissen. Auch die sich durch die engen Gassen quälenden einheimischen Busse und Taxen vermitteln ein sehr farbenfrohes Bild. Taxi-Fahrten sind allerdings mitunter ein abenteuerliches Erlebnis: So bestanden Fahrer- und Beifahrer-Sitz in einem der Taxis aus alten Gartensitzen, wie man sie aus Omas Schrebergarten kennt ... Fast alle Fahrer sind freundlich und zuvorkommend, obwohl ich mich des Verdachtes nicht erwehren konnte, dass Kunden mit geringen Spanisch- bzw. Stadtkenntnissen des öfteren nicht auf dem schnellsten Weg an Ziel gelangen. Bei den wirklich niedrigen Preisen kann man aber diesbezüglich ruhig mal ein Auge zudrücken. Bereits bei der ersten Fahrt mit unserer Gastgeberin Vera vom Flughafen in einen der aüßeren Bezirke Quitos, in dem unsere Bleibe lag, waren Nils und ich uns sicher, hier niemals Auto fahren zu wollen. Wer denkt, daß z.B. auf italienischen Straße sehr ruppig gefahren wird, erhält hier eine völlig neue Sichtweise. Das Zentrum des Stadtkerns bildet die "Plaza de Independencia". Hier finden sich auch gleich einige weitere bedeutsame Gebäude, wie z.B. der "Palacio de Gobierno" (Regierungspalast) oder die Kathedrale von Quito, die den Ruf hat, zu den schönsten ihrer Art in ganz Südamerika zu zählen ... Quito --- Seite 1 von 3 --- nächste Seite |
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